Aufbau des Präventionsprogramms

Ein besonderer Baustein im Schulkonzept zeichnet unsere Grundschule in Adendorf aus: das vielseitige differenzierte Präventionsprogramm für ALLE Jahrgangsstufen. Zum einen haben die Adendorfer Bildungseinrichtungen, von Kindergärten, über die Grundschule, bis hin zur Oberschule, gemeinsam ein themenspezifisches, altersentsprechendes aufeinander aufbauendes Angebot etabliert, welches in Kooperation mit einem außerschulischem Partner durchgeführt wird (Jogi Krist, siehe Schaubild). Zum anderem werden Themen wie z.B. Gewalt, Missbrauch oder auch Cybercrime in Form von Theaterstücken behandelt, die entsprechend vor- und nachbereitet werden, z.T. mit intensiven Elterninformationsveranstaltungen (siehe Schaubild).

Diese Präventionsprogramme, sind einzelne Stationen im Laufe der 4 Grundschuljahre.
Daneben legen wir Wert darauf, dass durchgängige, kontinuierliche Maßnahmen im täglichen Schulalltag ihren Platz haben.
So bezieht sich die Präventionsarbeit und die entsprechenden Angebote nicht ausschließlich auf festgelegte inhaltliche Themen, viel mehr geht es um „Ich-Stärkung“ der einzelnen Schüler, um ein soziales Miteinander in der Gemeinschaft, um Regeleinhaltung und um Achtung und Respekt (siehe Schaubild, universelle Schulebene).

In den letzten Jahren hat sich durch allgemeinpolitische und schulpolitische Entwicklungen das „Schülerbild“ verändert, wie z.B.

  • immer mehr Kinder werden mit 5Jahren eingeschult,
  • Förderschulen werden geschlossen und Inklusion ist ein weiter wachsendes Thema,
  • die Anzahl der Kinder mit Migrationshintergrund hat zugenommen und die Flüchtlingswelle ist an der Grundschule angekommen.

All dies stellt die Lehrer/innen und Mitarbeiter/innen vor ein breites Spektrum von individuellen Fähigkeiten der Schüler/innen. Um so wichtiger ist, neben dem Bildungsauftrag,  Unterrichts- und Lehrplaninhalte zu vermitteln, das Entwickeln von Klassengemeinschaften, sozialem Miteinander und die Methoden der Lehre entsprechend der Bedingungen auszurichten und stetig zu überprüfen und anzupassen. Ergänzt und abgerundet wird das Präventionskonzept durch halbjährlich stattfindende „soziale Tage“, z.B. das Förderprogramm „Schulstarter“, dem „Motto des Monates“ oder die Ausbildung und der Einsatz von Schüler/innen als „Streitschlichter“, …… Ebenso beinhaltet das Konzept Interventionsberatung und letztendlich auch selektive Prävention (siehe Schaubild). Die Präventionsangebote werden durch Klassenlehrer, Fachlehrer, Förderschullehrer und speziell ausgebildete Beratungslehrer, Schulmediatoren, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen so wie externer Partner durchgeführt.

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